Die blutspritzende Echse

Große Kurzhornkrötenechse (Bild: Starlingjon; CC-BY-SA-3.0-Lizenz)

Ein Video zeigt die bizarre Verteidigungsstrategie der Großen Kurzhornkrötenechse.

Die Große Kurzhornkrötenechse (Phrynosoma hernandesi) ist zwar recht gut gepanzert und wird mit Angriffen von kleineren Tieren spielend fertig, für größere Fressfeinde wäre sie hingegen ein willkommener Leckerbissen. Doch die Echse, die in trockenen Regionen im Westen Nordamerikas lebt, hat eine ganz besondere Strategie entwickelt, auch deutlich größeren Angreifern zu entkommen. Fühlt sich die Echse bedroht, kann sie aus ihren Augen Blut spritzen. Dazu bringt sie kleine Adern am Augenrand zum Platzen und lässt ihr Blut so bis zu 1,5 Meter weit hinausschießen. Das sieht nicht nur zum Fürchten aus, das Blut enthält auch Abwehrstoffe, die den Angreifer in die Flucht schlagen sollen. Diese außergewöhnliche Verteidigung nutzt die Große Kurzhornkrötenechse allerdings nur im Notfall, denn der beträchtliche Blutverlust zehrt an ihren Reserven.

In diesem etwa zweiminütigen Video von National Geographic zeigt eine Große Kurzhornkrötenechse, wie sie sich gegen einen angreifenden Kojoten zur Wehr setzt.

Aus dem Schemenkabinett-Archiv

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